Montag, 11. Juli 2011

Globulis als Geburtshilfe?

Eine Hebamme bekommt selbst ein Kind:danke für die Glückwünsche! Jetzt habe ich zwei Traummänner. Wie gut, dass ich mich nicht entscheiden muss, sondern einfach genießen darf :-) Jesus hat uns so reich beschenkt.

nein, es war keine Hausgeburt. Hatte es mir überlegt, aber wir wohnen so abgelegen, dass wenn etwas wäre, uns der Notarzt erst suchen müsste und der Weg ins Krankenhaus sehr weit. Außerdem habe ich zu viel gesehen und weiß eben auch was schief gehen kann. Im Nachhinein war die Entscheidung auch mehr wie richtig, denn es war für uns beide recht knapp und wir sind so dankbar, dass wir jetzt nach einer längeren Zeit im Krankenhaus wieder gesund daheim sein dürfen.

Übrigens hatten wir ein echt schönes Erlebnis während der Geburt. In der Schwangerschaft hatte ich nochmal das Buch: "Heilkraft durch verdünnen- Homöopathie" gelesen, da es einfach immer wieder Thema ist man für recht dumm erklärt wird, wenn man eben keine Globulis schluckt.

Dann kam die Geburt und es war sehr lange, schwierig und zäh und irgendwann wusste ich, dass ich wohl im OP bei einem Kaiserschnitt landen werde, wenn Gott nicht eingreift. Dann kam meine Kollegin, sie wüsste jetzt auch nicht mehr recht weiter, die Möglichkeiten sind ausgeschöpft, außer ich würde jetzt endlich die Globulis schlucken, das sei jetzt das letzte, was sie noch wüsste. Mein Mann und ich schauten uns an und in mir ging der Kampf los. Ich wollte doch so gerne spontan gebären und wusste, es fehlen einfach gute Wehen und dazu kam, dass ich genau wusste, die Globulis würden helfen, aber wir waren ja Christen. Nach kurzen harten Ringen beschlossen wir, dass unser Glaube wichtiger ist, wie eine normale Geburt und legten es in Jesu Hände und bat ihn einfach, zu unsere Entscheidung und zu seinen Kindern zu stehen und zu segnen.

Ich wusste, dass meine Kolleginnen mich alles andere als verstanden und ich mal wieder für recht dumm wegen der Homöopathie dastand und sogar eine OP vorzog. Was wir nicht wussten, dass zur gleichen Zeit meine Geschwister zusammen saßen und für uns beteten. Und kurz nach unserer Entscheidung und Gebet war es, wie wenn ein Hebel umgelegt wurde. Ich bekam gute Wehen, hatte selber plötzlich noch eine weitere Idee, was man machen könnte, dass der Schlingel sich richtig dreht und eine Stunde später war er dann spontan und gesund geboren. Ist das nicht schön zu merken, wie Gott zu den seinen steht? Wir können einfach nur staunen und meine Kolleginnen über den außergewöhnlichen Verlauf ebenso.

Keine Kommentare: